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Datennutzung im Ausland: Achtung bei der automatischen Kostensperre

Seit Anfang Juli gilt eine EU-Weite Regelung, bei der die Kosten für Datenroaming nicht mehr als 50 Euro netto betragen dürfen. Das hat natürlich den Vorteil, dass keine bösen Überraschungen drohen. Aber eben auch einen ganz entscheidenden Nachteil.  Die 50 Euro sind eine harte Grenze, bei der der Provider den Zugang umgehend sperrt. Die Folge: ihre Internetverbindung ist plötzlich unterbrochen und sie müssen aktiv ihren Provider in Deutschland anrufen, was Zeit, Kosten und Nerven nicht  gerade schont. Im schlimmsten Fall wissen Sie nicht einmal den persönlich vereinbarten Code und in ihrem Büro ist am Wochenende auch keiner zu erreichen.

Zwar sollten die Provider bei Erreichen von 80% der Kosten eine Warnung an den Kunden senden, aber bei zum Teil irrwitzig hohen Kosten pro MB kann dennoch kurz nach der Warnmeldung das Limit auch schon erreicht sein (ein MB kostet gern einmal mehrere Euro) und nichts geht mehr.

Deshalb sollten Sie bei Auslandsaufenthalten dringend mit ihrem Provider abklären, welche Kosten entstehen und bei Mitarbeitern, für die es wichtig ist, die Sperre unter Umständen Vorweg aufheben lassen oder die Grenze nach oben anpassen. Wenn möglich, ist auch eine Analyse der bisherigen Rechnungen sinnvoll, auf dessen Basis dann Sondertarife für die Auslandsnutzung mit ihrem Provider vereinbart werden können. Im Prinzip bietet jeder Provider verschiedenen Auslandspakete an.

Bei Smartphones kann es auch empfehlenswert sein, Datenroaming gänzlich zu deaktivieren und eMails manuell abzurufen.

Eine kleine Hilfe im Wirrwarr der Tarife kann auch dieser Artikel von Spiegel Online bieten.

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